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11.02.2011
Nordeuropäische Erdgaspipeline erhält Planfeststellung

Landesamt gibt grünes Licht für Leitungsabschnitt in Niedersachsen

Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat heute den Bau der Nordeuropäischen Erdgaspipeline (NEL) in Niedersachsen genehmigt. Die Genehmigung gilt für eine Strecke von rund 197 Kilometern von der Elbe bei Hittbergen (Landkreis Lüneburg) bis nach Rehden (Landkreis Diepholz).

Die Erdgasleitung NEL soll vom Anlandepunkt der Ostseepipeline Nord Stream in Lubmin bei Greifswald über eine Länge von rund 440 Kilometer an Schwerin und Hamburg vorbei bis nach Rehden südlich von Bremen führen und die Nord Stream, ebenso wie die nach Tschechien verlaufende Erdgasleitung OPAL, mit dem europäischen Fernleitungsnetz verbinden. Das NEL-Leitungsprojekt wird von den Energieunternehmen WINGAS und E.ON Ruhrgas sowie dem niederländischen Gasnetzbetreiber Gasunie realisiert.

„Wir freuen uns über den positiven Planfeststellungsbeschluss“, so Franz-Josef Kißing, Projektleiter der Open Grid Europe, die den Bau der Leitung für die Vorhabenträger in diesem Teilstück mit plant und koordiniert. „Wir haben im Rahmen der Genehmigung einen Katalog von Nebenbestimmungen erhalten, die es nun umzusetzen gilt. Dazu zählen beispielsweise Bestimmungen zu Umweltschutz, Wasserhaltung und Baustellensicherheit, die auch im Rahmen des Erörterungstermins thematisiert wurden.“

Nachdem die Raumordungsverfahren mit einer positiven landesplanerischen Feststellung endeten, wurde im September 2009 die Genehmigung des Vorhabens beim LBEG durch Einreichung der erforderlichen Unterlagen beantragt. Die Einwendungen, Stellungnahmen und Anregungen der sog. Träger Öffentlicher Belange, der anerkannten Verbände und der vom Vorhaben Betroffenen sind im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens in zwei Erörterungsterminen Ende Mai und Anfang Juni 2010 intensiv diskutiert worden.



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