Umwelt & Sicherheit
Das Thema Umweltschutz ist ein wichtiger Faktor bei der Planung und Umsetzung großer Infrastrukturmaßnahmen. Beim Bau der NEL werden strenge Sicherheitsvorschriften beachtet und angewandt.
Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs an Energieträgern gilt es, diese Nachfrage möglichst umweltfreundlich zu bedienen. Erdgas verbrennt im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen CO2-ärmer. Doch bereits lange bevor das Erdgas beim Kunden ankommt, muss es seine Umweltverträglichkeit unter Beweis stellen.
Schon bei der Planung der NEL werden die Auswirkungen der Trasse auf die Natur genau unter die Lupe genommen: Im Rahmen des Raumordnungs- und des Planfeststellungsverfahrens werden Umweltverträglichkeitsprüfungen erstellt und vorgelegt, die mit eine Grundlage für die eine Genehmigung des Vorhabens bilden. In enger Abstimmung mit Naturschutzverbänden und –behörden erörtert der Bauträger ökologische Aspekte, die bei der Trassenplanung beachtet werden müssen.
Ausgleich für die Natur
Nach Abschluss der Trassenarbeiten räumen die Arbeiter noch lange nicht das Feld: Bäume werden neu angepflanzt, Böden nach der Verdichtung durch die Baufahrzeuge wieder gelockert. Als Ausgleich für zum Beispiel verbleibende schmale Waldschneisen, die aus Sicherheitsgründen nicht gänzlich in ihren vorherigen Zustand versetzt und damit aufgeforstet werden können, werden an anderer Stelle durch Pflanzmaßnahmen kompensiert.
Sicherheit geht vor
Um Gefahren für Mensch und Natur entlang der Pipeline auszuschließen, werden strenge Sicherheitsvorgaben eingehalten: Die Ingenieure prüfen die Pipeline vor der Inbetriebnahme mehrfach. Mit Druck- und Dichtheitstests werden vor allem die Materialbeschaffenheit und die Qualität der Schweißnähte kontrolliert. Während des Betriebes wird die Pipeline rund um die Uhr überwacht.










